Wenn du dich in der angeblich größten Gesundheitskrise der Menschheit gegen deine eigene Gesundheit entscheidest und du dein Fitnessstudio deshalb kündigst, dann bedauern wir deine Entscheidung. Bitte nimm dir dennoch kurz die Zeit und gib uns bitte die Möglichkeit dich auf die Fakten hinzuweisen:

Laut aktuellen Studien ist die Infektionsgefahr im Fitnessstudio mit 1,1% am geringsten, gleich nach den Gaststätten mit 1,0%. Die Panikmache der Regierung und Medien hat also nichts mit den Fakten und Evidenzen zu tun und immer mehr Regierungen von Ländern ausserhalb der EU wie der Schweiz oder England, den asiatischen Ländern, den muslimischen Ländern, den republikanischen Staaten in Amerika, welche ihr Volk zum Krafttraining in Fitnessstudios animieren haben das auch bereits verstanden. Am höchsten ist z.B. die Infektionsgefahr beim Einkaufen mit fast 19%.

Link zur Studie: https://www.bodymedia.de/news/britische-studie-geringes-covid19-risiko-in-fitnessstudios.html

Mit unseren Hygienemassnahmen wie der Frischluftklimanalage mit zahlreichen Mikrofiltern (die hatten wir schon immer), bauartbedingte Trennwände zwischen Kraftgeräten (hatten wir schon immer), Geräte Desinfektion vor und nach dem Training (das war schon immer so), Luftreinigern (neu), UV-Licht Desinfionen (neu), Plexiglastrennwände zwischen den Cardio Geräten (neu) und einfach das viel viel weniger los ist als beim Discounter inkl. KOMMEN-GEHEN Zutrittsüberwachung mit maximaler Personenanzahl von 1 Person auf 20 m² (beliebig anpassbar) ist eine Infektion praktisch ausgeschlossen. Wenn die Regierung Recht hätte, dann würde Österreich nach dem ersten und zweiten harten Lockdown, welche noch dazu mit den Ausgangssperren die härtesten der Welt sind aktuell nicht mit den schlechtesten Zahlen dastehen (am meisten PCR-Positive pro 1.000 Einwohner, größter Wirtschaftseinbruch, zerstörte Branchen, massive Selbstmordrate, höchste Arbeitslosigkeit seit es Aufzeichnungen gibt). Es ist statistisch längst bewiesen: Lockdowns töten. Angst tötet. Und die Regierung verbreitet seit März nichts als Angst. Seit März versuchen wir zu übermitteln: habt Respekt wie vor einer Grippe – jedoch habt keine Angst! Und jetzt gibt es praktisch keine Grippetoten mehr dafür haben wir jetzt Corona… Die Zahlen von RKI, WHO, Statistik Austria usw. belegen diese Tatsache.

Was die Grippeimpfung seit 1942 nicht geschafft hat – hat Corona im Jahr 2020 endlich so ganz nebenbei erledigt: die (statistisch weitaus tödlichere) Grippe wurde ausgelöscht. Ein Schelm der Böses dabei denkt. Oder vielleicht doch nur ein Verschwörungstheoretiker, Querdenker, Covidiot…?

Oft hören wir als Kündigungsgrund „ich mache seit Corona so viel draussen, ich laufe und fahre Rad!“. Das ist prinzipiell besser als auf der Couch zu sitzen. Ausdauersportarten wie Laufen oder Radfahren haben jedoch keinerlei positiven Effekt auf Muskeltraining, welches nun sogar von der WHO 2 x die Woche empfohlen wird:

Bei Schwangerschaften, Krankheit etc. wäre übrigens keine Kündigung notwendig, kontaktiere uns einfach an office@fitter-hirsch.com. Wir legen deinen Vertrag in solchen Fällen immer ohne jegliche Kosten beitragsfrei ruhend so lange du das wünschst (und es sinnvoll erklärbar ist).

Sollte deine Kündigung eher aus finanziellen Gründen sein, oder weil du einfach nicht alles nutzt was wir bei den höherpreisigen Tarifen anbieten, so möchten wir darauf hinweisen, dass es bei uns auch die Möglichkeit von Vertragsdowngrades gibt (bei uns kann man schon ab 19,90 Euro im Monat trainieren!). Aufgrund der aktuellen Situation bei Nachweis von Jobverlust machen wir das, selbst wenn bei dir die Bindung vom alten Vertrag noch lange läuft. Dazu ist einfach nur der Nachweis und ein neuer Vertrag erforderlich, der auch in Zeiten von Lockdowns per E-Mail und Handyfoto übermittelt werden kann.

Natürlich gibt es auch abseits von Corona Kündigungsgründe wie Umzug oder wie es in den meisten Fällen leider ist: weil dich einfach die Motivation verlassen hat. Vielleicht hast du dir auch wie zahlreiche Menschen seit Corona für viel Geld ein Home-Gym eingerichtet – in diesem Fall sind wir jedoch überzeugt davon, dich bald wieder begrüßen zu dürfen. Da ein Fitnessstudio auch ein Ort der Zusammenkunft von Menschen mit den selben Interessen ist – eben das Gegenteil von sozialer Distanz. Der Mensch ist ein soziales Wesen, darum enden die meisten Hometrainer nach wenigen Monaten als teure Kleiderständer weil es die Menschen wieder in ihr Fitnessstudio zieht. Weiters sind die Möglichkeiten in einem High-End Studio wie dem FITTEN HIRSCH keinesfalls mit einem Home-Gym vergleichbar. Bei uns kommen dann noch Argumente wie Sauna, Dampfbad, milon Zirkel und Gruppenkurse dazu…

Ungekündigte Verträge buchen wir in Lockdown Zeiten nicht ab.

Gekündigte Verträge müssen wir jedoch aus organisatoren Gründen auch während einem Lockdown weiter abbuchen um das in der Kündigungsbestätigung genannte Endedatum für den Abbucher einzuhalten. Da sich unsere Standardverträge (alle ausser die monatlich kündbaren Flex Verträge) nach einem Kündigungsverzicht von 12 Monaten immer um jeweils 6 Monate verlängern, wenn nicht spätestestens 3 Monate vor Vertragsende gekündigt wird, erspart man sich durch eine Kündigung somit kurzfristig überhaupt nichts da die Beitragszahlungen erstmal nach der Kündigungsbestätigung auch im Lockdown weiterlaufen. Die Zeit wo Lockdown war, wird dann am Vertragsende als beitragsfreie Bonuszeit angehängt (somit wird das Vertragsende nur VERSCHOBEN – die im Vertrag vereinbarten Monate bleiben gleich). Auch eine Ruhendlegung oder ein Vertragsdowngrade ist bei bereits gekündigten Verträgen nicht mehr möglich. Bei einem Wiedereinstieg fällt die Aktivierungsgebühr erneut an und man hat den günstigen Tarif verloren da die Plus Verträge für Neukunden um 5 Euro und die Premium+ (ehemals All-Inkl.) um 10 Euro erhöht wurden da wir uns bei den Premium Tarifen mit Sauna und Gruppenkursen nach 5 Jahren preislich deutlich teureren Mitbewerbern aufgrund der zahlreichen Kündigungen (Dank intensiver Aufklärungsarbeit deutlich unter den 25% Branchenschnitt laut Zahlen der Wirtschaftskammer) und wegen ausbleibenden Neukunden weil die Regierung uns immer zu den Neukundenhauptsaissonen (5 Monate im Jahr 2020!!!) grundlos schließt annähern mussten. Der Light Tarif ist nach wie vor der billigste Fitnessstudio Tarif in der ganzen Region und der Standard Tarif ist preislich nach wie vor mit dem Discounter vergleichbar. Light und Standard wurden nicht erhöht – Preiserhöhungen für Neukunden in der Zukunft sind jedoch auch bei diesen Tarifen nicht mehr ausgeschlossen da durch steigende Kosten wie z.B. Gebäudemiete (laufend Indexanpassungungen) und regierungsbedingt sinkenden Mitgliederzahlen kaum mehr kostendeckend gearbeitet werden kann sollte die Mitgliederanzahl nach Corona nicht wieder spürbar steigen (was sie im Sommerloch 2020 zwischen Lockdown 1 und Lockdown 2 sogar trotz Corona Panik von Politik und Medien tat).

Ich will trotzdem kündigen – was muss ich tun?

Kündigungen benötigen wir immer schriftlich mit Unterschrift, Adresse & Geburtsdatum. Das geht auch unkomplitziert online mit Handyfoto des formlosen Schreibens an die Mailadresse office@fitter-hirsch.com. Bitte teile uns auch deinen Kündigungsgrund mit da uns das bei unserer VFGH Klage hilft. Für unbeschädigte Keys in gutem Zustand die wir für neue Mitglieder weiterverwenden können erhältst du per Überweisung am Ende deiner Mitgliedschaft die Kaution zurück. Natürlich kannst du uns auch den Key mit der milon Karte (falls erhalten) auch per Post schicken, von da an kannst du jedoch das Studio nicht mehr nutzen, musst jedoch dennoch bis zum Vertragsende weiterzahlen. Solltest du irgendwann wieder neu starten wollen, fällt die Aktivierungsgebühr nur dann erneut an, falls du den Key bereits retourniert hast und wir deshalb den Key neu anlegen müssen.

Rechtliches

Anders als beim ersten Lockdown besteht seit 3.11.2020 kein Betreibungsverbot von Sportstätten sondern nur ein Betretungsverbot von Sportstätten zum Zweck der Ausübung von Sport für Hobbysportler (somit wäre duschen erlaubt weil die Dusche zuhause gerade nicht funktioniert, oder sich was vom Snack- oder Getränkeautomat holen, oder man holt sich seine Sporttasche usw.), während das für Spitzensportler nicht gilt (Gesetzesbruch Gleichheitsgrundsatz). Hier ein Screenshot vom November 2020 der Sozialministerium.at Website:

Als Fitnessstudiobetreiber kann man nichts dafür, dass ein Mitglied kein Spitzensportler ist (wobei wir die Berufe vertraglich nicht erfassen und somit überhaupt nicht unterscheiden können) und die Regierung dem Mitglied den Zutritt verbietet. Wir als Betreiber vom FITTEN HIRSCH verbieten und verhindern nichts. Rechtlich kann sich ein Mitglied somit nicht mehr auf § 1447 ABGB (Unmöglichkeit der Leistungserbringung) berufen und damit dem Fitnessstudiobetreiber die Schuld umhängen. Das von der Regierung verhängte Betretungsverbot für Hobbysportler verkürzt natürlich auch nicht die Vertragslaufzeiten für Hobbysportler. Der Hobbysportler ist während dem von der Regierung verhängten Betretungsverbot rein rechtlich somit auch nicht seiner Zahlpflicht dem Fitnessstudio gegenüber entbunden (kulanterweise haben wir jedoch bisher jede Anfrage positiv beantwortet). Aus Kulanzgründen buchen wir als einziges Fitnessstudio der Region bei nicht gekündigten Verträgen seit 15.11.2020 ohnehin nicht ab da ein Ende aktuell (Stand 18.1.2021) nicht absehbar ist da die PCR und Antigen Tests keine Infektion nachweisen und „die Zahlen“ von der Regierung künstlich durch viele Tests (dadurch hohe „Falsch-Positiven-Rate“) erhöht werden! Gekündigte Verträge müssen wir abbuchen um das bestätigte Endedatum vom Einziehungsauftrag einzuhalten.

Sehr leicht verständliches Beispiel: Wenn man sich ein Auto kauft und bei der Abholung des Autos vom Autohändler den Führerschein verliert und das Auto dann nicht fahren darf, so muss man dennoch das Auto bezahlen. So ist die Lage seit 3.11. für Hobbysportler und das hat ganz allein die Regierung zu verantworten.

Wir bitten jeden Hobbysportler, sich wegen diesem Grundgesetzbruch (Gleichheitsgrundsatz gegenüber Profisportlern) bei der Regierung zu beschweren und nicht bei uns. In Österreich trainieren über 1,2 MILLIONEN Hobbysportler in Fitnessstudios! Wenn sich nur jeder vierte Hobbysportler Anfang November schriftlich beschwert hätte, wären die Betretungsverbote für Hobbysportler längst aufgehoben:

Bundeskanzleramt Österreich
Sebastian Kurz
Ballhausplatz 2
1010 Wien
E-Mail: post@bka.gv.at (sinnvollerweise per eingeschriebenen Brief da kritische E-Mails seit März ungelesen gelöscht werden)

Aus diesem Grund VERSCHIEBEN wir auch kulanterweise das Vertragsende der Verträge um das von der Regierung verhängte Betretungsverbot für Hobbysportler – auch die gekündigten. Damit niemand um die Trainingszeit umfällt die ihm von der Regierung genommen wurde und ihm zusteht.

Einen Artikel zur rechtlichen Einschätzung dieser Thematik findet man hier (der Artikel ist zwar aus Deutschland, wir hoffen dennoch dass uns niemand zwingt einen Musterprozess für die Fitnessstudiobranche in Österreich zu führen und bitten daher um Fairness und die in den letzten Monaten so oft gehörte „gelebte Rücksichtnahme“. Es wäre nämlich absolut nicht einzusehen, dass von der Regierung verhängte Betriebs- oder gar nur Betretungsverbote mit Fitnessstudios vereinbarte und vom Fitnessstudiobetreiber völlig unverschuldet die Vertragslaufzeiten (Monate die zu zahlen sind) verkürzen):

Der Artikel ist schon älter – dieses Urteil vom LG Würzburg wurde mittlerweile (29.12.2020) von 2 weiteren Gerichten bestätigt (AG Ibbenbüren vom 27.11.2020, Az. 3 C 300/2 und AG Thorgau) und da es zumindest kein anderslautendes Urteil bisher gibt werden wir uns auch an dieser einzig für beide Seiten fairen Regelung orientieren.